Mitarbeiter der Sozialarbeit machen eine Studienreise

 

Das Fachteam des Sozialbüros Fernheim führte vom 7. bis 10. November 2023 eine Studienreise durch. Das Hauptthema der Reise war die Betreuung von Menschen mit Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen, aber auch die Beratung und Fragen der Adoption und Pflege von Kindern und Jugendlichen.

Die Studienreise konzentrierte sich auf Ostparaguay. Der erste Ort, den die sieben Mitarbeiter der Abteilung für Sozialarbeit besuchten, war das Adoptionszentrum des Ministeriums für Kinder und Jugendliche. Laut Informationen einer Mitarbeiterin, verlief die Reise wie folgt:

Am Mittwoch, den 8. November 2023, machten sie einen Rundgang durch das Hospital auf Km 81. Später besuchten sie die therapeutische Gemeinschaft „El Camino“, wo der Direktor der Einrichtung erklärte, dass sie mit jungen Menschen und Erwachsenen arbeiten, die von psychoaktiven Substanzen, Tabak und Alkohol abhängig sind, und zwar auf der Grundlage von Rehabilitation, Schulung, Unterstützung und Prävention. Mit umfassender Arbeit bieten sie abhängigen Menschen durch verhaltenstherapeutische, psychologische, psychiatrische und geistliche Behandlung einen Ausweg aus der Sucht. Nach dem Mittagessen bei „El Camino“ ging es zur Berufswerkstatt für Menschen mit Behinderung in Sommerfeld, deren Ziel es ist, Brücken zwischen der Gesellschaft und Menschen mit Behinderungen zu bauen, ihnen ein gutes Zuhause zu bieten und sie in ihrer Selbstachtung zu stärken.

Die Besuche wurden am Donnerstag, dem 9. November 2023, im „Centro Vital – Consultorio en Salud Mental y Centro de Restauración” und im Sanatorio Luz y Vida in Campo 9, Departament Caaguazú, fortgesetzt. Sie arbeiten an der Rehabilitation von Menschen, die von Alkohol, Tabak und/oder psychoaktiven Substanzen abhängig sind und bieten unter anderem auch eine Unterkunft und ein Rehabilitationsheim für Frauen mit Depressionen, Essstörungen oder in Gewaltsituationen. Im Sanatorio Luz y Vida erfuhren die Mitarbeiter, dass das Sanatorium seit dem Jahr 2000 in Betrieb ist und dass sein Ziel darin besteht, eine medizinische und geistliche Betreuung anzubieten, die sich positiv auf die umfassende Gesundheit der Bevölkerung auswirkt.

Die Ziele für Freitag, den 10. November 2023, waren das Nationale Zentrum für Suchtprävention und -behandlung (CENPTRA) des Ministeriums für öffentliche Gesundheit und Sozialfürsorge und die Generaldirektion für alternative Pflege (DICUIDA) des Ministeriums für Kinder und Jugend. Das CENPTRA-Management betonte, dass ein Krankenhausaufenthalt nicht die einzige Lösung für die Entgiftung einer Person sei, sondern vielmehr die letzte Option. Der Patient wird als Ganzes betrachtet und es geht darum, seinen Alltag, die Folgen des Konsums, seine sozioökonomische und familiäre Situation zu berücksichtigen, um ihm zu helfen, der Sucht zu entkommen, sei es durch die Aufnahme in die CENPTRA oder durch die ambulante Pflege dort.

Die gewonnenen Eindrücke und Erkenntnisse möchten die Mitarbeiter der Abteilung der Sozialarbeit Fernheims auch einsetzen. Sie möchten ihrem Auftrag, der Förderung des sozialen Wohlergehens der Fernheimer Gesellschaft auch weiterhin nachkommen. Dabei bieten sie Beratung und präventive sowie umfassende professionelle Betreuung an und greifen in Krisensituationen ein.

(Text: bfe)








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