Kooperative und Asociacion Fernheim hat die 4. und letzte außerordentliche Generalversammlung im Jahr 2023

 

Mit einem herzlichen Gruß, eröffnete der Präsident der Kooperative und Asociacion Fernheim, Wilfried Dück, am Donnerstag den 14. Dezember, die letzte außerordentliche Generalversammlung in diesem Jahr.
Es wurde Zeit eingeräumt für eine Besinnung, von Horst Dieter Janz. Er nahm Bezug auf das Denkmal zum 50. Jubiläum Fernheims, wo die Hauptpfeiler sind: Glaube, Arbeit, Eintracht. Es seien biblische Werte, auf die die Gesellschaft Fernheims gerne hinweise und es seien Werte, die in der Bibel ausreichend Begründung finden. Bedenken äußerte Janz darüber, dass in den letzten Jahren respektlos über Autoritätspersonen (seien es jetzt welche aus der Koloniesverwaltung oder der Kirchengemeinde), geurteilt werde. Forderungen der Mitglieder an die Verwaltung seien oftmals unrealistisch und nicht angebracht. Nach weiteren Hinweisen, die zum Nachdenken anregten, forderte er den Verwaltungsrat auf, nach vorne zu kommen. Danach bat er den Gemeindeleiter der Filadelfia Ost-Mennonitenbrüdergemeinde, Matthias Neufeld, für diese zu beten.
Danach wurde Ewald Schröder zum Sitzungsleiter ernannt und zudem zwei Protokollschreiber und mehrere Stimmenzähler bestimmt.
Vor der Versammlung hatten sich 236 stimmberechtigte Mitglieder registriert.
Es folgte der Bericht des Verwaltungsrates, von Wilfried Dück. Themen die erwähnt und mit Bildern hinterlegt wurden, waren etwa die letzten großen Regenfälle, Wasserversorgung, Stromversorgung, Ackerbau und die Prognosen fürs kommende Jahr. So konnte auch bestätigt werden, dass der Schlachthof Frigochaco, 2 Container Fleisch in die USA verkauft hat. Nach Informationen vom Geschäftsführer, Sebastian Wall, handelt es sich um Fleisch das im Bestimmungsland noch weiterverarbeitet wird. Die Container werden in den nächsten Wochen geladen und verschickt. In diesem Bereich wurde des Weiteren informiert, dass Frigochaco zurzeit der einzige Schlachthof in Paraguay ist, der für Israel Rinder schlachtet und dorthin verkauft. Dann informierte der Präsident auch über die Teilnahme an der Lebensmittelmesse Anuga in Europa und über die Finanzsituation in der Kooperative. Zum Schluss informierte er, dass man dabei ist, ein Wohngebiet anzulegen für Anfänger. Damit sind junge Mitglieder oder alleinerziehende Mütter gemeint.
Dück bestätigte abschließend, dass die Ackerbauern nach drei Jahren niedriger Erträge, wieder gute Ernten registriert haben. Die Verkäufe von Rindern sind etwas zurückgegangen, was Auswirkungen auf die Abgabenkasse hat.
Im Bereich der Asociacion Fernheim wurde informiert, dass in den letzten Tagen das neue Schulverwaltungsgebäude eingeweiht werden konnte. Zudem wird das neue Gebäude der Krankenpflegefakultät noch im kommenden Jahr für den Unterricht fertiggestellt sein. Ob es bereits zu Beginn des Jahres sein wird, konnte noch nicht bestätigt werden. Zudem geht der Neubau beim Seniorenheim zügig voran.
Der Präsident stellte dann anhand einer Powerpoint die Projektierten Resultate 2023 vor. Diese werden im Februar weiter erläutert und es wird darüber abgestimmt.
Ewald Schröder übernahm den weiteren Punkt auf der Tagesordnung. Es ging um mehrere Veränderungen im Reglement des Mutualen Fonds (MUF). Nach einer Zeit von Fragen, Antworten und Vorschlägen, wurde gebeten, für oder gegen die Änderungen zu stimmen. Die Mehrheit entschied sich für die vorgeschlagenen Veränderungen.
Es ging weiter mit einer Regelung für die bevorstehenden Abgabenzahlungen. Auch hier schlug der Verwaltungsrat eine Änderung vor im Reglement. Die Wegauflagen bei Produktion sollen in Zukunft nicht vom Netto, sondern vom Brutto gezahlt werden. Die jeweiligen Prozentsätze können jeweils geändert werden vom Verwaltungsrat. Für die vorgeschlagene Änderung stimmte die Mehrheit.
Mark Boschmann präsentierte einen Bericht von der Abgabenkommission und ging danach ebenfalls auf die Fragen und Kommentare der Mitglieder ein.
Als letzten Punkt auf der Tagesordnung sprach Theodor Dürksen, vom Wahlrat. Er präsentierte die Resultate der Wahl des Aufsichtsrates und ermutigte die Mitglieder, sich fortan pünktlich an den Wahlen zu beteiligen. Auch hier gab es genügend Raum, für Fragen und Antworten.
Nach etwa zweieinhalb Stunden, endete die außerordentliche Generalversammlung der Kooperative und Asociacion Fernheim. 
(Text: bfe)


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